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Bericht der Mitgliederversammlung 2016 PDF Drucken E-Mail

 

Viel los beim FCE

 

Am 05. März lud der FC Ebenhofen zu seiner alljährlichen Jahreshauptversammlung im „Goldenen Hirsch“ ein. Hierzu begrüßte der 1. Vorstand Alfred Immerz den zweiten Bürgermeister der Gemeinde Biessenhofen, Erwin Trinkwalder, alle anwesenden Ehrenmitglieder und Vereinsvorstände.

 

Bevor Immerz mit seinen Aufzeichnungen begann, verlas Schriftführerin Sabine Csauth das Protokoll der letztjährigen Sitzung. Im Gegensatz zu den letzten Jahren ging die Mitgliederzahl des FCE auf 808 Mitglieder zurück. Die Gründe dafür sah die Vorstandschaft u.a. in den differenzierten Angeboten von Fitnessstudios, aber auch darin, dass im vergangenen Jahr das Mutter-Kind-Turnen nicht für alle Altersklassen angeboten werden konnte. Letzteres Problem konnte inzwischen aber mit neuen Übungsleiterinnen behoben werden. Trotzdem appellierte Immerz, dass es enorm wichtig sei, neue Übungsleiter im Verein zu gewinnen. Im gleichen Atemzug konnte er wiederum Sebastian Hiepp und Christopher Neuhauser zur erfolgreich abgeschlossenen Übungsleiterausbildung gratulieren.
 
Das vergangene Jahr wurde von drei großen Hauptthemen begleitet. Im März entschlossen sich die Fußballabteilungen des FC Ebenhofen und des TSV Biessenhofen dazu, ihre Mannschaften zusammenzulegen, um den Spielbetrieb im Seniorenbereich für die kommenden Jahre zu sichern. Der Zusammenschluss brachte jedoch mehr Probleme mit sich, als gedacht. Es musste mit dem 1. FC Biessenhofen-Ebenhofen ein neuer Verein gegründet werden, was mit den notwendigen Behördengängen, einer Satzungsfindung und enormen Zeitdruck einher ging. In nicht mal drei Monaten musste der neue Verein ins Leben gerufen werden, um die beiden neuen Mannschaften bereits in der kommenden Saison am organisierten Spielbetrieb eingliedern zu können. 
 
Das zweite Projekt wurde ebenfalls fast in Rekordzeit fertig gestellt. Am Vereinsheim entstand ein neuer Gerätestadel, der in knapp zwei Monaten bezugsfertig war. Im Oktober wurde mit dem vorerst letzten Bauvorhaben begonnen. Das Vereinsheim des FC Ebenhofen soll in Richtung Süden um eine weitere Kabine und einen Büroraum erweitert werden. Dank des milden Winters konnten die Außenarbeiten bereits vor Weihnachten abgeschlossen werden. Der Neubau soll laut Vorstand spätestens im Oktober fertig gestellt werden.
 
Die neue Turnhalle in Biessenhofen ist für den FCE seit mehreren Jahren ein Dauerthema. Letztendlich konnte nach langem hin und her im Mai 2015 mit dem Bau begonnen werden. Auch hier spielte der milde Winter den Bauherren in die Karten. Bereits am 4. Dezember konnte der Hebauf gefeiert werden. Vor Weihnachten wurden die Außenarbeiten abgeschlossen und der Bau winterfest gemacht. Hier wurde zum ersten mal die Eigenleistung der Vereine der Gemeinde eingefordert, die wie in den vergangenen Jahren eine Stütze des Großbaus sein soll, auf die im kommenden Jahr noch öfters zurückgegriffen werden muss. Im Moment befindet sich die Halle mit Heizungs-, Lüftungs- und Elektrizitätsarbeiten im Innenausbau. Trotz eines straffen Zeitplans befindet sich der Turnhallenbau nicht im Verzug und der geplante Bezug im Oktober 2016 ist nicht in Gefahr. 
 
Neben diesen drei Großprojekten kam auch das reguläre Vereinsleben nicht zu kurz. Von April bis Juli fand zum wiederholten Mal „Lauf 10“ statt. Außerdem veranstaltete die Abteilung Fußball zusammen mit dem Schützenverein die Dorfolympiade und ein Dorffest. Die einzelnen Abteilungen konnten nach dem Bericht des Vorstandes über die aktuelle Situation in ihren Sparten berichten. Den Beginn machte dabei die Abteilung Badminton. Abteilungsleiter Jürgen Skarplik informierte über den aktuellen Stand der einzigen Mannschaft in der Bezirksliga. Außerdem wünschte er sich von der Vorstandschaft längere Hallenzeiten für die Abteilung, sobald die neue Halle in Biessenhofen fertig ist, um einen geregelten Trainings- und Spielbetrieb zu sichern.
 
Bei den Fußballern berichtete Elmar Csauth über das Ende Abteilung Fußball im Stammverein des FC Ebenhofen. Mit der Entscheidung, die Mannschaften mit dem TSV Biessenhofen zusammenzulegen, musste in einer außerordentlichen Sitzung beschlossen werden, dass der FCE keine Mannschaften im organisierten Spielbetrieb stellt. So hatten die beiden Fußballmannschaften am 23. Mai ihr letztes Spiel als eigenständiger Verein. Der 1. FC Biessenhofen-Ebenhofen stellt in der aktuellen Spielzeit zwei Seniorenmannschaften und acht Jugendmannschaften.
 
Wie bereits in den vergangenen Jahren konnte die Kraftsportabteilung in verschiedenen Disziplinen und Altersklassen mehrer schwäbische, bayerische und deutsche Meistertitel feiern, was den Verein weit über die Grenzen des Algäus hinaus bekannt macht. Für die Skiabteilung warb Franz Schmid nochmals für die Dreitagesfahrt vom 19. bis 21. März, welche wieder nach Südtirol führen wird. Die Abteilung Tennis konnte durch einen Schnuppertag neue Mitglieder gewinnen. Neben mehren internen Turnieren nahmen auch eine Damen- und eine Herrenmannschaft an der Hobbyrunde teil. Erstere konnte sich zum sechsten mal in Folge die Meisterschaft sichern. Petra Horn informierte über das breit gestreute Angebot der Turnerfrauen. Dies führt vom Mutter-Kind turnen über Zumba und Aerobic bis hin zur Seniorengymnastik. Die Männerturner boten auch im vergangenen Jahr wieder ein Mountainbike-Fahrtraining an und machten mehrere Ein- und Zweitagesausflüge mit dem Rad. Für die Volleyballer war es ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Neben Meisterschaften und Vize-Meisterschaften musste auch Abstiege hingenommen werden. Aktuell stellt die Abteilung sieben Jugend- und Seniorenmannschaften.
 
Die Neuwahlen stellten den Verein vor eine größere Herausforderungen. Mit Gottfried Csauth und Sabine Csauth stellten sich der zweite Vorstand und die Schriftführerin nicht mehr zur Wahl. Nach längeren Diskussionen erklärte sich Josef Kalchschmid dazu bereit, den Posten des zweiten Vorstandes zu übernehmen. Mit Bianca Rößle fand sich indes schnell eine neue Schriftführerin. Zweiter Bürgermeister Erwin Trinkwalder zeigte sich begeistert von dem Engagement der Übungsleiter und betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Verein und der Gemeinde weiterhin vorbildlich sei. Zum Abschluss bedankte sich Immerz bei allen Gönnern und Mitgliedern, die sich in die Dienste des Vereines stellen und für eine positive Außendarstellung sorgen.
 
 
Ehrungen:
25 Jahre: Peter Erben, Johannes Immerz, Johannes Jung, Josef Jung, Norbert Kees, Erwin Königsberger, Carina Köpf, Klaus Mair, Silvia Walter, Jürgen Würdiger
40 Jahre: Willi Barnsteiner, Klaus Bittner, Reinhold Csauth, Rainer Guggemoos, Elfriede Heel, Petra Horn, Helmut Martin, Werner Martin, Monika Raff, Anton Sontheimer, Elfriede Stadler, Rosi Wagner, Annette Wehnert, Bruno Ziegler
50 Jahre: Hans-Peter Lerchenmüller, Martin Guggemoos
 
 
 
Alfred Immerz durfte auch in diesem Jahr zahlreichen Mitgliedern zu ihrem Jubiläum gratulieren. Besonders stechen dabei Hans-Peter Lerchenmüller und Martin Guggemoos hervor, die mit ihrem 50-Jährigen Jubiläum gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.
 
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